Kleine Flieger: Der 22. Flugtag in Melsungen

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60 Teilnehmer präsentierten ihre kleinen Flieger Foto: Kripko

Von PASCAL KRIPKO

Melsungen. Die Motoren der Flugmaschinen wurden wieder angelassen. Rund 1.300 Besucher beobachteten am vergangenen Wochenende die Luftspektakel am Melsunger Himmel. 60 Teilnehmer aus ganz Deutschland zeigten ihre schönen Flieger und führten tolle Kunststücke vor.

Große, schnelle und laute Flieger begeisterten die Besucher. Die Highlights des Tages waren die turbinenbetriebenen Flieger, die wie echte Airliner lärmten.

Eine große Augenweide war die „Ryan“ von Franz Kayser (69 Jahre) vom Nieder-Rhein. Sein Modell Marke Eigenbau hat eine Spannweite von 4,30 Meter und bringt stolze 39,5 Kilogramm auf die Waage. Das Erstaunliche ist, dass er den Motor, sowie den Rest des Flugzeuges selbst gebaut hat.

Schon als 10-jähriger nahm er Nebenjobs am, um sich seinen ersten Flieger kaufen zu können. „Eine Frau, die bei dem Hobby mitzieht, ist wichtig“, erklärt er. Könnte er heute noch einmal ein Haus bauen, würde er es um seine Werkstatt herum errichten. „Es macht mir Spaß wenn ich sehe dass ich etwas habe, was sonst keiner hier hat“, gibt Kayser zu und schaut  stolz auf seinen großen Flieger.

Auch Philipp Ruppert vom FSM 69, trat an. Dem erst 17-jährigen Spangenberger wurde von seinem Großvater das Modellfliegen  beigebracht. „Wenn man Geld mit dem Modellfliegen verdienen könnte, wäre ich schon längst Modellflieger“, gibt er lächelnd zu. Sein Opa, aber auch seine Eltern unterstützen, dennoch muss man für so einen Flieger schon gut 1.500 Euro auf den Tisch legen, erklärt Ruppert. Der deutsche Meister im Kunstflug führte mit seinem Modellflieger Kunststücke vor, welche die Zuschauer zum Staunen brachten.

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