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Ein ganztägiger Arbeitskampf bei der Lufthansa sorgt an diesem Donnerstag, dem 12. Februar 2026, für massive Einschnitte im Flugverkehr. Piloten und Kabinenpersonal wurden von ihren jeweiligen Gewerkschaften zu Streiks aufgerufen. Die Airline reagiert mit Anpassungen im Flugplan und kündigt „umfangreiche“ Streichungen an, ohne zunächst eine exakte Zahl zu nennen. Besonders an den großen Drehkreuzen Frankfurt und München sowie an zahlreichen weiteren deutschen Airports wird mit Ausfällen und Verspätungen gerechnet. Die Lage bleibt dynamisch, weil Umbuchungen, Flugstreichungen und operative Umplanungen parallel laufen.
Was am 12. Februar 2026 passiert
Für Donnerstag ist ein ganztägiger Streik angesetzt. Betroffen sind vor allem Abflüge von Lufthansa-Verbindungen, die von deutschen Flughäfen starten. In mehreren Berichten wird zudem deutlich, dass nicht nur einzelne Standorte, sondern das Netz insgesamt unter Druck gerät, weil die Streikmaßnahmen die Umläufe von Flugzeugen und Crews unterbrechen. Lufthansa teilt mit, dass der Flugplan angepasst werden müsse und betroffene Buchungen bereits in einem laufenden Prozess umgebucht werden. Parallel dazu wird kommuniziert, dass Reisende, deren Kontaktdaten hinterlegt sind, automatisiert Informationen und Alternativen erhalten sollen.
Wer streikt – und warum
Der Arbeitskampf wird durch zwei Gewerkschaften getragen: die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und die Kabinengewerkschaft UFO. Inhaltlich stehen unterschiedliche, aber gleichzeitig eskalierte Konfliktlinien im Raum. Bei den Pilotinnen und Piloten geht es nach Darstellung aus dem Umfeld der Tarifauseinandersetzung insbesondere um die betriebliche Altersversorgung. In der Kabine steht der Druck auf laufende Tarifverhandlungen im Fokus. Die gleichzeitige Betroffenheit zweier zentraler Berufsgruppen erhöht die operative Wucht des Streiks, weil sowohl Cockpit- als auch Kabinenbesatzungen für einen regulären Abflug benötigt werden.
Welche Flüge und Gesellschaften besonders betroffen sind
Im Zentrum stehen Starts von Lufthansa und – je nach konkreter operativer Umsetzung – auch ausgewählten Konzerneinheiten, die in der Berichterstattung ausdrücklich genannt werden. Gleichzeitig wird in mehreren Hinweisen betont, dass nicht alle Marken der Lufthansa Group gleichermaßen betroffen seien. Genannt werden unter anderem Gesellschaften, die planmäßig fliegen sollen, weil sie nicht bestreikt werden. Das ist für Umsteigeverbindungen relevant, weil sich bei einigen Reiseketten einzelne Segmente als stabil erweisen können, während andere Segmente ausfallen.
Regional zeigt sich, dass sich die Auswirkungen nicht auf die beiden großen Hubs beschränken. Beispielhaft werden für einzelne Flughäfen konkrete Streichungsrisiken beschrieben, etwa für innerdeutsche Zubringerflüge, die für Anschlüsse auf Langstrecken entscheidend sind. Selbst dort, wo keine vollständigen Listen der Annullierungen vorliegen, werden zahlreiche Ausfälle als wahrscheinlich bezeichnet, sobald die Streikmaßnahmen auf Abflüge ausgedehnt werden.
Warum die Folgen über den Streiktag hinausreichen können
Obwohl der Streik formal auf einen Tag begrenzt ist, kann die Wirkung länger anhalten. Der Grund liegt in der Logik des Flugbetriebs: Wenn Flugzeuge an falschen Orten stehen, Crews ihre Dienstzeiten nicht mehr regelkonform fortsetzen können oder Umläufe unterbrochen werden, entsteht ein Rückstau. Lufthansa stellt in Aussicht, dass am Freitag, dem 13. Februar 2026, wieder mit einer Rückkehr zum regulären Flugplan gerechnet werde. Gleichzeitig ist in verschiedenen Berichten die Erwartung angelegt, dass es aufgrund notwendiger Neupositionierungen zu Nachwirkungen kommen kann, selbst wenn der Streik selbst beendet ist.
Wie Lufthansa reagiert: Umbuchungen, Information, Alternativen
Die Airline setzt auf drei Hebel: erstens laufende Umbuchungen, zweitens proaktive Information über App und E-Mail sowie drittens den Versuch, Kapazitäten über alternative Airlines oder Ausweichoptionen zu organisieren. In den aktuellen Hinweisen wird außerdem betont, wie wichtig hinterlegte Kontaktdaten in der Buchung sind, damit automatisierte Benachrichtigungen und Rebooking-Optionen greifen können. Zusätzlich wird für innerdeutsche Reisen wiederholt die Bahn als Alternative genannt, sofern Verbindungen kurzfristig nicht durchführbar sind.
Dass Lufthansa keine konkrete Zahl der gestrichenen Flüge nennt, ist Teil der aktuellen Lage: Solange die operative Umsetzung im Detail von Verfügbarkeit, Umlaufplanung und kurzfristigen Anpassungen abhängt, bleibt die endgültige Streichungsliste in Bewegung. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Strategie darauf zielt, Chaos am Flughafen zu vermeiden, indem Flüge eher im Voraus aus dem Plan genommen und Passagiere umgesteuert werden, statt sehr kurzfristig am Gate zu annullieren.
Rechtlicher Rahmen: Betreuung, Erstattung, mögliche Entschädigung
Bei Flugausfällen gelten in der EU klare Grundprinzipien: Alternativbeförderung oder Erstattung sind typische Optionen, hinzu kommen Betreuungsleistungen wie Verpflegung oder Hotelunterbringung, wenn Wartezeiten entsprechend lang werden. Bei der Frage einer pauschalen Ausgleichszahlung nach EU-Fluggastrechten kommt es in der Praxis darauf an, ob die Ursache als „außergewöhnlicher Umstand“ bewertet wird. In der aktuellen Berichterstattung von spezialisierten Portalen wird argumentiert, dass ein Streik des eigenen Airline-Personals eher im Verantwortungsbereich des Unternehmens liege und deshalb Entschädigungsansprüche möglich sein könnten, während die konkrete Bewertung im Einzelfall von Umständen und Nachweisen abhängt.
Fazit
Der Streik am Donnerstag, 12. Februar 2026, trifft die Lufthansa in einer Konstellation, die erfahrungsgemäß besonders störanfällig ist: Piloten und Kabinenpersonal legen zeitgleich die Arbeit nieder. Lufthansa stellt sich mit einem angepassten Flugplan, laufenden Umbuchungen und digitaler Information auf großflächige Ausfälle ein und erwartet eine Stabilisierung ab Freitag, 13. Februar 2026. Die tatsächlichen Folgen werden jedoch nicht nur am Streiktag sichtbar, sondern auch in den Stunden und Tagen danach, wenn Fluggerät und Crews wieder in den Regelbetrieb zurückgeführt werden müssen.
Quellen
https://www.lufthansa.com/xx/en/flight-information
https://irreg.lufthansaexperts.com/de/news/streikaufruf-der-gewerkschaften-vereinigung-cockpit-vc-und-ufo-bei-lufthansa-am-12-februar-2026.html
https://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/lufthansa-kuendigt-wegen-streik-umfangreiche-streichungen-an-1035814262
https://www.hna.de/hessen/lufthansa-am-donnerstag-piloten-und-flugbegleiter-streik-bei-der-zr-94164097.html
https://www.luftfahrtportal.de/aktuelle-meldungen/airlines/streiks-bei-der-lufthansa-flugausfaelle-und-verspaetungen-am-donnerstag.html