„Selenskyj strebt Rückgabe besetzter Gebiete an – jedoch nicht umgehend“

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Die Aussage, es sei „nur eine Frage der Zeit“, bis die Ukraine alle besetzten Gebiete zurückerhalte, markiert einen Balanceakt, der in den vergangenen 48 Stunden in mehreren Berichten und Zusammenfassungen internationaler Medien erneut sichtbar wurde. Präsident Wolodymyr Selenskyj hält am strategischen Ziel fest, die territorialen Grenzen der Ukraine wiederherzustellen, verbindet dies aber ausdrücklich mit einem „nicht jetzt“: Der Preis einer unmittelbaren militärischen Rückeroberung wäre angesichts der aktuellen Kräfteverhältnisse und der drohenden Opferzahlen zu hoch. Damit rückt eine Realität in den Mittelpunkt, die die politische Debatte seit Monaten prägt, nun aber durch neue Interviews und Meldungen wieder schärfer konturiert wird: Die Ukraine will keine formale Abtretung von Land akzeptieren, sucht zugleich nach belastbaren Sicherheitsgarantien, um überhaupt über belastbare Schritte Richtung Waffenruhe oder Verhandlungen sprechen zu können.

Selenskyjs Kernbotschaft: Ziel bleibt, Zeitpunkt ist offen

In einem Interview, aus dem am 23. Februar 2026 mehrere Medien unter Berufung auf dpa berichten, beschreibt Selenskyj die vollständige Rückeroberung der besetzten Gebiete als langfristiges Ziel, das er für erreichbar hält, jedoch nicht im Hier und Jetzt. Als Gründe nennt er die militärische Stärke Russlands, fehlende Kapazitäten und das Risiko massiver Verluste. Zugleich weist er die Idee zurück, weitere Gebiete preiszugeben oder sich aus umkämpften Regionen zurückzuziehen. Der politische Gehalt dieser Position liegt in der gleichzeitigen Festlegung auf zwei Linien: keine Kapitulation durch Landverzicht, aber auch kein Versprechen eines raschen militärischen Durchbruchs.

Der Satz „nur eine Frage der Zeit“ wirkt dabei weniger wie ein Zeitplan als wie eine strategische Verankerung. Er soll Kontinuität signalisieren, innenpolitisch die Zielrichtung stabilisieren und außenpolitisch verhindern, dass die Ukraine in Verhandlungen auf einen „Deal“ reduziert wird, der territoriale Verluste nachträglich legitimiert. Die Ergänzung „aber nicht jetzt“ ist die Einräumung, dass militärische Logik und politische Zielsetzung auseinanderfallen können, ohne dass die Zielsetzung aufgegeben wird.

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Sicherheitsgarantien als Dreh- und Angelpunkt

Auffällig ist, wie stark Selenskyj die Frage der Sicherheitsgarantien an die Spitze seiner Argumentation stellt. In den aktuellen Berichten wird betont, dass er verlässliche, langfristige US-Zusagen fordert, die nicht allein vom jeweiligen Präsidenten abhängen sollen, sondern institutionell abgesichert werden müssten. Der Hinweis „Präsidenten kommen und gehen, Institutionen bleiben“ ist dabei mehr als ein Bonmot: Er verweist auf die Erfahrung der Ukraine, dass politische Mehrheiten in Partnerstaaten wechseln können, während die Sicherheitslage konstant bedrohlich bleibt.

Die Logik dahinter ist klar: Solange nicht glaubhaft ist, dass eine Waffenruhe oder ein Verhandlungsprozess die Ukraine dauerhaft vor erneuten Angriffen schützt, bleibt jeder Kompromiss politisch toxisch und strategisch riskant. Das erklärt auch, warum Selenskyj zwar über diplomatische Wege spricht, aber rote Linien betont. In dieser Perspektive ist die Frage der Gebiete nicht isoliert zu lösen, sondern nur zusammen mit der Architektur der Sicherheitsordnung, die nach einem möglichen Stillstand entstehen müsste.

Verhandlungen ohne Durchbruch: Territorium als härtester Konfliktpunkt

Parallel zu Selenskyjs Interviewaussagen wird in aktuellen Berichten über stockende, von den USA vermittelte Gesprächsrunden berichtet, bei denen insbesondere die territoriale Frage als zentraler Blockadepunkt erscheint. Russland drängt demnach auf Zugeständnisse, während die Ukraine dies ohne vorgelagerte Sicherheitsgarantien ablehnt. Die Dynamik ist typisch für festgefahrene Kriege: Beide Seiten testen, ob die Gegenseite zu politischen Kosten bereit ist, die sie innenpolitisch kaum tragen kann.

Dabei verschiebt sich der Schwerpunkt der Debatte zunehmend von der Frage „Wie gewinnt man?“ hin zu „Wie verhindert man, dass ein Waffenstillstand die nächste Eskalation vorbereitet?“. Selenskyjs „nicht jetzt“ kann in diesem Kontext auch als indirekte Warnung gelesen werden, dass ein rein militärischer Ansatz ohne ausreichende Ressourcen nicht nur scheitern, sondern die Verhandlungsposition zusätzlich schwächen könnte.

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Keine Wahlen als Nebenkriegsschauplatz mit hoher Sprengkraft

Mit den Diskussionen über Verhandlungen verknüpft ist die Frage nach ukrainischen Wahlen, die im Krieg unter dem geltenden Kriegsrecht politisch und organisatorisch hoch umstritten sind. In den jüngsten Meldungen wird Selenskyj so zitiert, dass Wahlen zwar grundsätzlich zum demokratischen Prozess gehören, aber vor allem Sicherheit und Stabilität Voraussetzung seien, um Manipulation und Legitimitätskonflikte zu verhindern. Damit reagiert Kiew auf wiederkehrende Forderungen aus unterschiedlichen Richtungen, die Ukraine solle rasch wählen lassen.

Die Wahlfrage ist deshalb brisant, weil sie in der internationalen Arena schnell als Hebel eingesetzt werden kann: Wer Wahlen verlangt, kann dies als Demokratieforderung rahmen; Kiew sieht darin jedoch das Risiko, dass ein Wahlprozess unter Kriegsbedingungen zum Ziel hybrider Operationen werden könnte und zugleich große Teile der Bevölkerung, etwa in besetzten Gebieten oder im Ausland, strukturell benachteiligt wären. Selenskyjs Position in den aktuellen Berichten ordnet das Thema eindeutig der Sicherheitsfrage unter.

Was „nur eine Frage der Zeit“ praktisch bedeutet

Der Satz ist politisch stark, bleibt aber absichtlich unpräzise. Praktisch kann er mehrere Wege offenlassen, ohne sie festzulegen. Erstens kann er eine militärische Perspektive meinen, die jedoch an die Verfügbarkeit von Waffen, Munition, Luftabwehr und Personal gebunden wäre. Zweitens kann er eine diplomatische Perspektive andeuten, in der Rückkehr von Gebieten nicht durch unmittelbare Offensiven, sondern durch langfristigen Druck, Sanktionen, internationale Isolation Russlands und später mögliche Vereinbarungen erreicht werden soll. Drittens kann er eine kombinierte Strategie ausdrücken: Front stabilisieren, Kosten für Russland erhöhen, gleichzeitig Sicherheitsgarantien aufbauen und Zeit als strategische Ressource nutzen.

Dass Selenskyj zugleich kategorisch jede formale Abtretung ablehnt, begrenzt die Spielräume. Ein „Einfrieren“ der Frontlinien ohne Anerkennung russischer Kontrolle könnte als Zwischenzustand denkbar sein, würde aber sofort die Frage aufwerfen, wie diese Lage abgesichert wird und welche Mechanismen verhindern, dass Russland nach einer Atempause erneut angreift. Genau hier liegt die politische Funktion der Sicherheitsgarantie-Debatte: Sie soll den Unterschied markieren zwischen einem bloßen Waffenstillstand und einem belastbaren Friedensrahmen.

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Fazit

Selenskyjs Formulierung, die Rückkehr aller besetzten Gebiete sei „nur eine Frage der Zeit“, kombiniert Anspruch und Begrenzung. Sie hält den territorialen Endpunkt fest, ohne einen kurzfristigen militärischen Weg zu versprechen. Das „aber nicht jetzt“ ist dabei kein Rückzug von der Zielsetzung, sondern die Anerkennung eines strategischen Dilemmas: Ohne ausreichende militärische Mittel und ohne robuste Sicherheitsgarantien droht jeder Versuch der schnellen Rückeroberung an den Kosten zu scheitern, während jeder politische Kompromiss ohne Absicherung das Risiko einer Wiederholung des Krieges erhöht. In den aktuellen Nachrichten verdichtet sich damit ein Bild, in dem die Territorialfrage untrennbar mit der Frage verbunden ist, wer die künftige Sicherheit der Ukraine garantiert und wie dauerhaft diese Garantien wären.

Quellen

https://www.yahoo.com/news/articles/zelensky-tells-bbc-putin-started-220107643.html

https://kyivindependent.com/zelensky-says-ukraine-wont-withdraw-from-donbas-wont-lose-dignity-as-peace-talks-stall-on-territory/

https://www.axios.com/2026/02/17/ukraine-russia-negotiations-zelensky-donbas

https://www.theguardian.com/world/2026/feb/18/latest-russia-ukraine-peace-talks-geneva-no-breakthrough

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